Sonntag, 24. November 2013

Rezension der gemeinsamen Lesung mit Walle Sayer in Riedlingen

Heute in der Schwäbischen Zeitung:
"Matthias Kehle beginnt mit seinen Gedichten, die seine Biografie sein könnten, bei der Kindheit – dem Winter, dem Bauen einer Baumhütte. Er geht weiter zu seinen Liebesgedichten und gesteht dabei dem Publikum, dass er seiner Frau nie Liebesbriefe schrieb, nur Gedichte. Über die ersten Verluste, den Tod der Großeltern, dem Verkauf des Elternhauses bis zum Alter beschreibt er Stimmungen und Geräusche und Gefühle in klaren Worten. Alltägliche Beobachtungen, ungereimt, aber im deutlich hörbaren Gedichtrhythmus.
Kehle liest nahezu alle seiner Gedichte zwei Mal, manche auch ein drittes Mal. Mit leicht anderer Betonung, mit wechselndem Schwerpunkt. Dabei klingen die kurzen Gedichte jedes Mal neu. Ganz andere Zwischentöne sind zu erkennen. Die Präzision seiner Sprache und Beobachtung wird deutlich. So ist häufig erst spät, erst an bestimmten Wendungen, zu hören, dass er dasselbe Gedicht noch einmal vorträgt."

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