Freitag, 17. Oktober 2014

Zum Stadtgeburtstag - "Stadtgespräche aus Karlsruhe"



Vor einem halben Jahr erzählte mir Harald Hurst exklusiv von seiner Kindheit am Lidellplatz im "Kleinen Ketterer" und wie sein "Weingroßvater Ludwig" wirklich zu Tode kam. Es war ein wunderbarer, heiterer und weinseliger Nachmittag.
Im Frühling 2014 habe ich insgesamt 35 Gespräche mit prominenten und weniger bekannten Karlsruhern geführt, die alle eines gemeinsam haben: Sie erzählen von den schönsten Plätzen, den  markantesten und entlegensten Orten der Fächerstadt aus ihrer ganz persönlichen Sicht. Erscheinen wird der Band "Stadtgespräche aus Karlsruhe" im Frühling 2015 zum 300. Stadtgeburtstag:
Ein Polizist berichtet von seinem "Lieblingsgericht", Markus Brock schwimmt seine Runden am liebsten im Rüppurrer Freibad. Mit Rudi Vogel und Kirsten Bohlig (sie machte die Fotos für das Buch) stieg ich in die Katakomben der Kapellenstraße - wir durften als erste Rudis badischen Whisky probieren. Mit Mario Ludwig gingen wir in den Karlsruher Zoo und unterhielten uns über Eisbären, schwule Pinguine und seinen geplanten Katzenroman. Außerdem passieren in der Landesbibliothek reichlich Morde. Zumindest in der Fantasie von Eva Klingler. Und dann ist da noch die uralte Überwachungskamera am Rheinhafen, mit welcher Horst Bechthold alle Schiffe zählt und registriert. Der Mittelpunkt Karlsruhes, der Schlossturm, ist für die Künstlerin Barbara Denzler "die Akupunkturnadel der Stadt". Nicht fehlen darf natürlich die größte Baustelle Badens und eine Ingenieurin, die dank der U-Strab extra nach Karlsruhe zog. Viele pralle,witzige und ernste Geschichten sind in den "Stadtgesprächen" nachzulesen. Auch darüber, was die Beatles auf der Hirschbrücke zu suchen haben. Aber jetzt reichts, mehr verrate ich nicht.

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