Dienstag, 15. September 2015

Neues Gedicht - Hälfte des Sommers

Hälfte des Sommers

Im See waren wir
nicht wir sind nicht
jung genug zum tunken

Noch steht die Sonne hoch
drüben im Café
klirren Gläser wir bleiben

nüchtern bis zum Abend
zuerst verschwinden die
Schwäne dann dein Schatten



Aus: Versnetze_acht, Hg. von Axel Kutsch, Verlag Ralf Liebe, Weilerswist, 2015

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